Sonntag, 2. November 2008
Ein ganz normaler Tag
Der Wecker geht um 06.00, oh mein Gott, wie ich das Hass,
Er glaubt doch nicht im Ernst, dass ich jetzt mein Bett verlass
Ich dreh' mich lieber um, und träume was ich mag
Ich träum von einem wunderschönen, ganz normalen Tag!

Ich träum, ich würd erwachen, vom Vorabend noch blau
In einem Arm ne Flasche und im anderen eine Frau
Ich träum, es scheint die Sonne und ich hätte heute frei
Nie wieder auf die Arbeit, nie wieder Schinderei

Ref: Ein ganz normaler Tag

Ich geh im Park spazieren, die Sonne scheint und lacht
Ich gehe etwas trinken, wie man es halt so macht
Ich trinke meine Bierchen kalt und herb, wie ich sie mag
Dann schieße ich auf Kinder, ein ganz normaler Tag....

Im Trubel der Passanten hör ich nicht die Po1izei
Sie schneiden mir den Weg ab, ich schieße ihn mir frei-
Ich ziehe Richtung Süden und während man mich jagt
Springt mein Wecker auf halb Sieben, ein ganz normaler Tag

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Dienstag, 29. Juli 2008
Three little Birds

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Dienstag, 18. September 2007
Willkommen in der Hölle



Willkommen in der Hölle

Die Stunden sind ewig in dem schmutzigen Gang
während ich im Detail an meine Hinrichtung denke
Meine Zeit geht zu Ende und ich kann sie nicht anhalten
Eh Bruder, willkommen in der Hölle.
An einen Stuhl gebunden werden sie mich elektrokutieren
Ich wurde zur Höchststrafe verurteilt
Ich mache meine Unschuld geltend, und sie wollen es nicht sehen
Eh Bruder, willkommen in der Hölle.

Schon schlägt deine Stunde, hispanoamerikanischer Bruder
Schon schlägt deine Stunde, Afroamerikaner

Sie verurteilen Geisteskranke und Minderjährige
Auf dem Todesstuhl und in der Gaskammer
wie viele Unschuldige habe ich schon sterben sehen
Eh Bruder, willkommen in der Hölle.
Ich lebe in einem Land in dem du alles kaufen kannst
Lebend oder tot zu sein hängt vom Kapital ab
Meine Zukunft ist vorgeschrieben, ich kann mich nicht verteidigen,
Eh Bruder, willkommen in der Hölle

Schon schlägt deine Stunde, hispanoamerikanischer Bruder
Schon schlägt deine Stunde, Afroamerikaner

Rechtskräftige Staatsverbrechen gegen die Menschlichkeit
es gibt Menschenrechte, ihnen ist das egal.

Willkommen, Hölle; dieser Fall ist abgeschlossen
Willkommen, Hölle; man muss ihn umbringen
Willkommen, Hölle; dieser Fall ist abgeschlossen
Willkommen, Hölle; man muss ihn auslöschen.

Willkommen
Willkommen, Tod!

Wie viele Menschen werdet ihr noch töten müssen,
um zu merken, dass das ein Gräuel ist?
\"Auge um Auge\" kann nichts lösen
Eh, Bruder, willkommen in der Hölle
Nach einigen Jahren werden sie es schaffen, zu zeigen,
dass ich nicht schuldig war und es gibt kein zurück mehr
Mein Körper ist verrottet und ich kann nicht wiedergeboren werden.

Eh. Bruder, willkommen, willkommen

Rechtskräftige Staatsverbrechen gegen die Menschlichkeit
es gibt Menschenrechte, ihnen ist das egal.

Willkommen, Hölle; dieser Fall ist abgeschlossen
Willkommen, Hölle; man muss ihn umbringen
Willkommen, Hölle; dieser Fall ist abgeschlossen
Willkommen, Hölle; man muss ihn auslöschen.

Willkommen
Willkommen, Tod!



by basti

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Sonntag, 16. September 2007
Wer kennt dieses Lied? Der Sänger ist schon ziemlich alt, aber immer noch cool drauf.
Von Alto Cedro gehe ich nach Marcane
Nach Cueto gehe ich gen Mayarí (3x)

Die Zuneigung, die ich zu dir habe
kann ich nicht verneinen
mir läuft das Wasser im Munde zusammen
ich kann es nicht vermeiden

Als Juanica und Chan Chan
am Meer Sand siebten
wie sie mit dem Hintern wackelte
tat es Chan Chan in der Seele weh

Säubere den Weg von Stroh
weil ich mich setzen will
auf jenen Baumstamm, den ich sehe
so werde ich wohl nie ankommen

Von Alto Cedro gehe ich nach Marcane
Nach Cueto gehe ich gen Mayarí (3x)

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Nur zu Besuch
Immer wenn ich dich besuch, fühl ich mich grenzenlos.
Alles andere ist von hieraus so weit weg.
Ich mag die Ruhe hier, zwischen all den Bäumen,
als ob es den Frieden auf Erden wirklich gibt.
Es ist ein schöner Weg, der unauffällig zu dir führt.
Ja, ich hab ihn gern, weil er so hell und freundlich wirkt.

Und so red ich mit dir wie immer,
so als ob es wie früher wär,
so als hätten wir jede Menge Zeit.
Ich spür dich ganz nah hier bei mir,
kann deine Stimme im Wind hörn.
Und wenn es regnet, weiß ich, dass du manchmal weinst.
Bis die Sonne scheint.
Bis sie wieder scheint.

Ich habe Blumen mit, weiß nicht, ob du sie magst.
Damals hättest du dich wahrscheinlich sehr gefreut.
Wenn sie dir nicht gefalln, stör dich nicht weiter dran.
Sie werden ganz bestimmt bald wieder weggeräumt.
Wie es mir geht, die Frage stellst du jedesmal.
Ich bin ok, will nicht, dass du dir Sorgen machst.

Und so red ich mit dir wie immer,
so als ob es wie früher wär,
so als hätten wir jede Menge Zeit.
Ich spür dich ganz nah hier bei mir,
kann deine Stimme im Wind hörn.
Und wenn es regnet, weiß ich, dass du manchmal weinst.
Bis die Sonne scheint.
Bis sie wieder scheint.

Ich soll dich grüßen, von den andern,
sie denken alle noch ganz oft an dich.
Und dein Garten, es geht ihm wirklich gut,
obwohl man merkt, dass du ihm doch sehr fehlst.
Und es kommt immer noch Post, ganz fett adressiert an dich,
obwohl doch jeder weiß, dass du weggezogen bist.

Und so red ich mit dir wie immer
und ich verspreche dir
wir haben irgendwann wieder jede Menge Zeit.
Dann werden wir uns wiedersehn,
du kannst dich ja kümmern wenn du willst,
dass die Sonne an diesem Tag auch auf mein Grab scheint.
Dass die Sonne scheint.
Dass sie wieder scheint.

Eins meiner best favorite von den Hosen.
DHD Bernd

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Mittwoch, 29. August 2007
Quadraht im Kreis....auch wahr

Hin und wieder stell\' ich fest,
Dass ich nicht mehr lachen kann
Über Sachen, die ich früher lustig fand.

Hin und wieder merke ich auch,
Dass ich keine Menschen brauch
Und lieber ganz alleine bin.


Doch der Schmerz ist zuckersüß
Und irgendwie auch so vertraut:
Ich hab\' mich dran gewöhnt.
So fehlt zur letzten Konsequenz
Einmal mehr das bisschen Mut
Und die paradoxe Wut darüber
Wird im Traum ertränkt
Von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins!
Yeaah!
Woaah!

Hin und wieder wird mir klar,
Dass alles anders geworden ist
Als es scheint, dass es früher einmal war.

Hin und wieder spüre ich,
Dass ich die Sonne nicht mehr mag,
Weil ich das helle Licht nicht mehr ertrag.

Doch der Schmerz ist zuckersüß
Und irgendwie auch so vertraut:
Ich hab\' mich dran gewöhnt.
So fehlt zur letzten Konsequenz
Einmal mehr das bisschen Mut
Und die paradoxe Wut darüber
Wird im Traum ertränkt
Von der beschissenen Leichtigkeit des Scheins!
Yeaah!
Woaah!

Wie ein Quadrat in einem Kreis
Eck\' ich immer wieder an,
Obwohl ich doch schon lange weiß,
Dass ich niemals ändern kann
Was sich niemals ändern wird,
Weil das Schlechte immer bleibt
Und doch die Sonne wieder scheint,
Scheißegal was auch passiert!

Wie ein Quadrat in einem Kreis
Eck\' ich immer wieder an,
Obwohl ich doch schon lange weiß,
Dass ich niemals ändern kann
Was sich niemals ändern wird,
Weil das Schlechte immer bleibt
Und doch die Sonne wieder scheint!

Immer wieder stell ich fest,
Dass das hin und wieder immer
Öfter ständig ist!

by basti

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Dienstag, 28. August 2007
Raum der Zeit ....das entspricht meinen Vorstellungen

Ich bin schwul, ich bin jüdisch
und ein Kommunist dazu
Ich bin schwarz und behindert,
doch genauso Mensch wie du
Ich bin hochintelligent
und doch so dumm wie Sauerkraut
Ich bin schön, ich bin hässlich,
ich bin fett und gut gebaut
Es gibt nichts -
nichts was dich besser macht als mich
denn auch du hast deine Fehler,
deine Fehler so wie ich
und die Fehler sind nix Falsches,
sie gehören zu dir und mir
und wenn du\'s nicht auf die Reihe kriegst
kann niemand was dafür

Du bist einer von Milliarden
und das musst du akzeptiern.
Du bist einer von Milliarden Ärschen auf der Welt

Deine Werte, deine Normen,
die Moral und das Gesetz
sind entbehrlich und ersetzbar -
überflüssiges Geschwätz
Heute gültig, morgen nichtig,
übermorgen umgekehrt
was hier richtig oder wichtig
ist woanders ohne Wert
Deine Götter, deine Kirchen,
Glauben, Beten, Religion
heute heilig, morgen Frevel,
übermorgen blanker Hohn
Und das Geld und der Ruhm
und die Unvergänglichkeit
sind bei näherem Betrachten - für\'n Arsch

Du bist nicht der Mittelpunkt des Universums
Du bist nur ein Arsch im Raum der Zeit



by Basti

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Sonntag, 26. August 2007
Lyric.....aber von wem? 1967 geschrieben und einer der besten Songs! Wer kennt ihn?

Ein Wohn-Silo, eine dreckige Gasse,
von nackten Füßen abgenutzt.
Wenn du mal soweit bist, ändert sich nix mehr.
Sogar die Sonne fröstelt, wenn sie dort vorbeischaut.

Alte Augen in einem Kindergesicht beobachten,
wie die Schatten über die rissigen Wände wandern,
ohne eine Spur zu hinterlassen.
Das helle Tageslicht macht hier einen Bogen drum.

So sieht der Alltag von Pearly Spencer aus -
bald ist Endstation…

Die Nase fest an das mit Reif überzogene Fensterglas gepresst,
schaut sie zu, wie die formlose Masse über graslose Betonflächen blindlings weiterstolpert.
Eiserne Bäume ersticken den Atem. Halbverwelkt stehen sie herum und starren aus Augen, die weder wissen, noch wissen wollen, wohin das Grün verschwunden ist.

Das ist die Welt von Pearly Spencer -
bald ist Endstation…

Pearly, was sind das für Stoppeln an deinem Kinn,
was ist mit deinem milchweißen Teint passiert?
Er ist dem Fusel zum Opfer gefallen, du hast gespielt und verloren.
Du hast hoch gepokert und lässt jetzt den Kopf hängen.
Du bist zulange auf der Straße gegangen, wo sich sonst nur Ratten rumtreiben.

Das ist dein Leben, Pearly Spencer -
bald ist Endstation

http://youtube.com/watch?v=4VDS8uArR0A

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